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Schriftsteller Henry Miller schrieb einst über den 110 Kilometer langen Küstenabschnitt: „Big Sur ist das Gesicht der Erde, wie es der Schöpfer haben wollte.“ Drei Autostunden von San Francisco entfernt, findet man hier schroffe Felsformationen, romantische Wasserfälle und Meerwasser satt. Nur eine Straße führt an diesen Ort, der legendäre Highway One, die Traumstraße, die von Alaska bis nach Feuerland führt, und ebenjene Straße, die nach Fertigstellung 1937 die Boheme nach Big Sur brachte: zahlreiche Querdenker, Poeten, Maler und Schriftsteller. Später kamen die Beatniks und Hippies, die dort nach Erleuchtung suchten.  Noch heute ist das „Esalen Institute“ Treffpunkt für Esoteriker, auf der ältesten Farm in Big Sur wird nur organisch angebaut und der Meditationsgarten lädt zum Verweilen ein.

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Ein weiterer Hotspot ist das „Post Ranch Inn“, ein Luxus-Resort, unmittelbar an der Steilküste, 425 Meter über dem Pazifik erbaut. Alle 39 Zimmer oder Suiten verfügen über einen grandiosen Blick, entweder aufs Meer oder auf die imposante Santa-Lucia-Gebirgskette.

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Wer ganz einsam residieren möchte, der kann es sich in einem der zwei Ferienhäuser gemütlich machen oder in einem der Baumhäuser in drei Meter Höhe urlauben. Eine Mindful Movement Meditation, eine Spa-Behandlung oder Whale-Watching beim Frühstück (in den Wintermonaten) bringen einen dort ganz schnell wieder runter. (www.postranchinn.com) Wer’s sportlich mag, kann Big Sur auch joggend erkunden, zum Beispiel beim Big Sur International Marathon, nächster Termin ist der 24. April 2016. (www.bsim.org) Und den wohl spektakulärsten Kaffee der Welt kann man auf der Terrasse des Restaurants „Nepenthe“ genießen, 260 Meter über dem Ozean. Horrende Preise, aber das dort gebotene Naturschauspiel ist jeden Penny wert! (www.nepenthebigsur.com)

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TEXT: Nicola König ©

FOTOS: Shutterstock, Post Ranch Inn Resort: all Kodiak Greenwood